Veröffentlicht: 09.09.2011 unter SPD-Bürgerstammtisch

Wernigeröder Montagsgespräch: Interessante Lesung

Beim letzten “Wernigeröder Montagsgespräch” im Wernigeröder “Kartoffelhaus”, veranstaltet vom SPD-Ortsverein, stand das Buch von Peer Steinbrück “Unterm Strich” im Mittelpunkt. Der Ortsvereinsvorsitzende der Sozialdemokraten, Ludwig Hoffmann, präsentierte in seiner Lesung hochaktuelle Texte aus dem Buch des zurzeit beliebtesten deutschen Politikers. Deutlich wurde, dass Steinbrück zum Einen dazu einlädt, sich mit Politik zu beschäftigen und zum Anderen schwierige Zusammenhänge aus der Finanzpolitik in der Lage ist, nachvollziehbar zu erklären. In der sich anschließenden Diskussion betonten die Gäste, dass sowohl Europa als auch die Globalisierung Risiken, aber auch große Chancen für die Zukunft bietet. Gerade jetzt komme es darauf an, die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen und dass Deutschland, das trotz Euro-Krise wie kein anderes europäisches Land als Wirtschaftsmacht und Exporteuropameister von einem einigen Europa profitiert, vernünftig regiert wird. Hier sahen etliche Gesprächsteilnehmer allerdings auch das Problem und sprachen mit Blick auf die Merkel/Westerwelle-Bundesregierung von einem “schwarz-gelben Chaos in Berlin”.

Veröffentlicht: 09.09.2011 unter SPD-Bürgerstammtisch

Steinbrücks Buch im Montagsgespräch der SPD am Montag, dem 05.09.2011 um 19.00 Uhr in der Gaststätte „Kartoffelhaus“ Marktstr. 14

Das nächste öffentliche Montagsgespräch des SPD-Ortsvereins findet amMontag, dem 05.09.2011 um 19.00 Uhr in der Gaststätte „Kartoffelhaus“ Marktstr. 14 statt. Ortsvereinsvorsitzender Ludwig Hoffmann wird aus dem Buch des früheren Bundesfinanzministers Peer Steinbrück „Unterm Strich“ lesen. Peer Steinbrück hat mit seinen langjährigen Erfahrungen in politischen Spitzenämtern in diesem Buch sehr nüchterne und (selbst-)kritische Analysen der Wirtschafts- und Finanzkrise, der Zukunft des Sozialstaates und des Politik- und Medienbetriebes in Deutschland niedergeschrieben. Er bleibt aber nicht bei der Analyse stehen. Er hat viele kluge Gedanken formuliert, was Politik in modernen demokratischen und freiheitlichen Gesellschaften leisten kann und muss und wo ihre Grenzen liegen. Er grenzt sich sowohl gegenüber denjenigen ab, die einen schwachen Staat wollen, als auch gegenüber denjenigen, die die Illusion von einem Staat nähren, der Alles regeln und alle Lebensrisiken absichern soll. Ein spannendes Buch, nicht nur für Sozialdemokraten !

Veröffentlicht: 06.07.2011 unter SPD-Bürgerstammtisch, aus dem Ortsverein

Beim Montagsgespräch mit Leidenschaft Innenstadtkonzept diskutiert

Für die Idee, die Fußgängerzone von der Breiten Straße bis zum Anger zu verlängern fand sich am vergangenen Montag beim von den Wernigeröder Sozialdemokraten präsentierten „Montagsgespräch“ im „Kartoffelhaus“ eine große Mehrheit. Unter dem Thema „Das Innenstadtkonzept für Wernigerode“ diskutierten die Teilnehmer der Veranstaltung engagiert, wie sich die Stadt weiter entwickeln soll und dabei die Interessen der Bewohner, der Handeltreibenden und der Touristen am besten unter einen Hut bringen könnte. Die eingeplanten 90 Minuten reichten erwartungsgemäß nicht aus. Nach über zwei Stunden hatte man mit der geplanten Verkehrsberuhigung in der Breiten Straße und der in absehbarer Zeit wohl nicht umsetzbaren Vision „Tunnel unter dem Fenstermacherberg“ nur in zwei Themen die Argumente ausgetauscht. Deutlich wurde, dass die Verkehrsführung in Wernigerode nicht singulär betrachtet werden kann – zur Sprache kamen auch die Probleme der Anwohner des Boulevards, die das reichhaltige kulturelle Open-Air-Programm, um das sicher viele andere Kommunen die bunte Stadt beneiden, wegen der damit verbundenen Lautstärke insbesondere im Sommer nicht immer als Segen ansehen. Stadtrat Siegfried Siegel (SPD) hatte als Versammlungsleiter eine dicke Mappe mit dem Konzept des „Büros Hunger“, das Aussagen und Vorschläge zu 129 Einzelmaßnahmen enthält, vor sich liegen – eben auch zu Komplexen wie „Errichtung eines Festplatzes“, Ochsenteichgelände oder Lenkung der Touristenströme. Baudezernent Burkhard Rudo und Stadtplaner Dieter Nagler machten aus Sicht der Verwaltung auf Probleme der Umsetzung aufmerksam, die – wie sooft im Leben – eher im Detail liegen. Gleichwohl konnten auch sie dem Vorschlag Siegfried Siegels, den Anger als kostenlosen Parkplatz den Touristen anzubieten, damit den Verkehr aus der Stadt zu halten und die ankommenden Gäste über eine mindestens verkehrsberuhigte Breite Straße in die Innenstadt zu lotsen, durchaus Positives abgewinnen. Letztendlich entscheiden müssen die Stadträte. Siegfried Siegel versprach für die Fraktion SPD/Grüne, die von den Gästen des Montagsgesprächs gemachten Vorschläge „mit in die Fraktion zu nehmen, damit sie in der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden können“.

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