Wernigeröder SPD beteiligt sich am Frühjahrsputz
- Beteiligten sich am Frühjahrsputz (von links): Bernd Minnich, Siegfried Siegel, Dr. Martina Tschäpe und Ludwig Hoffmann. Nicht im Bild: Herbert Leimhuth
Wie schon in den Vorjahren beteiligten sich am vergangenen Sonnabend der SPD-Ortsverein Wernigerode und die SPD/Grüne-Fraktion im Wernigeröder Stadtrat am Frühjahrsputz in der Stadt . Auf der Charlottenlust sammelten sie die Hinterlassenschaften unachtsamer Bürgerinnen und Bürger an diesem beliebten stadtnahen Ausflugsziel. Mehre Säcke, gefüllt mit Müll aller Art – Flaschen, Rückstände vom Sylvesterfeuerwerk, Verpackungen vom Schnellimbiss bis hin zu 2 kompletten Pkw-Rädern – kamen zusammen.
gez. Ludwig Hoffmann
Ortsvereinsvereinsvorsitzender
Bürgerbündnis zu Gast beim Wernigeröder Montagsgespräch der SPD
Im Rahmen des letzten öffentlichen von der SPD präsentierten “Wernigeröder Montagsgespräches” stellte der Sprecher des “Bürgerbündnis für Demokratie und Weltoffenheit”, Wolfgang Dannheim, aktuelle Projekte vor. “Wir sind rund 120 Wernigeröder, die sich bürgerschaftlich organisiert haben und sich für das Gemeinwohl in der Stadt engagieren”, stellte sich Wolfgang Dannheim im “Kartoffelhaus” in der Marktstraße vor. Das Bürgerbündnis, 2001 als Reaktion auf rechtradikale Umtriebe in der Stadt gegründet, konnte mit dem Projekt “Zusammenhalt durch Teilhabe” vom Bundesministerium des Innern eine finanzielle Förderung erhalten. Dieses Geld möchte das Bürgerbündnis nutzen, um mehr bürgerschaftliche Beteiligung bei kommunalen Entscheidungen zu erreichen. Zu diesem Zweck soll ein “Runder Tisch” installiert werden, an dem, wie Wolfgang Dannheim betonte, “Leute zu Wort kommen sollen, die sonst keine Stimme haben, eben Leute, die sich abgehängt fühlen”. Dabei gehe es darum, nicht nur dann aktiv zu werden, wenn es um den Eigennutz geht. “Im Vordergrund”, so Dannheim, “soll das Gemeinwohl stehen”. Dabei soll der “Runde Tisch” dem Stadtrat, dem der Sprecher des Bürgerbündnisses eine sehr gute Arbeit bescheinigt, keine Konkurrenz machen. Ein anderes Modul der zukünftigen Arbeit des Bürgerbündnisses wird die Errichtung einer “Planungszelle” sein. Hierbei können zufällig (z.B. aus dem Telefonbuch) ausgesuchte Menschen, die sich dazu bereit erklären, ihre Meinung zu bestimmten künftigen Projekten in der Stadt mit Hilfe von Spezialisten äußern. Das Ergebnis dieser Zusammenkünfte wird dann den Entscheiderinnen und Entscheidern (z.B. im Stadtrat) zur Verfügung gestellt und der Öffentlichkeit übergeben. Dabei soll eng mit der Uni Wuppertal, die das Modul “Planungszelle” entwickelt und bereits erfolgreich in Wuppertal, Köln und Hannover angewandt hat und der Hochschule Harz zusammen gearbeitet werden. Ein erstes eintägiges Informationsseminar wird Anfang Mai, voraussichtlich im KiK stattfinden. Die Teilnahme daran ist selbstverständlich kostenlos.
Demokratie und Weltoffenheit – Was macht das Bürgerbündnis Wernigerode ?
Im Jahr 2001 wurde das “Bürgerbündnis Wernigerode für Demokratie und Weltoffenheit” gegründet, dem sich zeitweilig 120 Bürgerinnen und Bürger als Vertreter von Organisationen oder als Privatpersonen zugehörig fühlten. Das Bürgerbündnis hat in all‘ den Jahren nicht nur Aktionen gegen den Rechtsextremismus organisiert, sondern sich ganz konkret hier vor Ort für eine lebendige Demokratie und für Weltoffenheit eingesetzt.Im Zusammenhang mit der Wirtschafts- und Finanzkrise, vor allem aber im Zusammenhang mit der jüngsten Bundespräsidentenwahl wurde und wird wieder verstärkt über die Handlungsfähigkeit der Politik, die Anforderungen an Politiker, die Rolle der Parteien und damit über die Vorteile und Defizite der Demokratie auf allen Ebenen, also Europa, Bund, Ländern und Kommunen diskutiert.Das Wernigeröder Bürgerbündnis will sich in diese Diskussionen einbringen und hat eine Reihe von Ideen, die Mitwirkungsmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger bei Entscheidungen vor Ort zu verbessern. Deshalb hat der SPD-Ortverein den Sprecher des Bürgerbündnisses, Wolfgang Dannheim, zum
Montagsgespräch am 02. April 2012 um 19.00 Uhr in der Gaststätte “Kartoffelhaus” Marktstraße 14
eingeladen. Die Veranstaltung ist öffentlich, untersteht allerdings dem Hausrecht des Veranstalters.
Team „Harz United“ erobern sich Siegerpokal

Schirmherr Ronald Brachmann (l.) und Juso-Kreischef Kevin Müller (r.) überreichen gemeinsam Pokal und Urkunde an den Teamchef von Harz United, Torsten Jahns (Mitte).
Unter dem Motto „Das Runde muss in das Eckige“ spielten am vergangenen Sonntag sechs Freizeitmannschaften um den 5. Wernigeröder Harzpokal, der von den Jusos Harz und dem Wernigeröder SPD-Ortsverein bereits zum fünften Mal organisiert wurde. „Das Turnier zeichnete sich durch eine gute Mischung aus Fairness und Ehrgeiz aus, die es zu einer gelungenen Veranstaltung machten“, so das Fazit des Organisators und Juso-Kreischefs Kevin Müller, der versicherte, dass auch im kommenden Frühjahr der Harzpokal erneut auf die Beine gestellt wird.
Nach 15 spannenden und meist von sportlicher Höchstleistung geprägten Spielen eroberte am Ende des Turniers die Mannschaft „Harz United“ den Siegerpokal. Den 2. Platz sicherte sich das Team VDDH, das bereits im letzten Jahr an dem Turnier teilnahm und sich um einen Platz verbessern konnte. Auf dem dritten Platz folgte die Mannschaft „Nankatsu“, die im letzten Spiel zwar ehrgeizig kämpften aber gegen Harz United schlussendlich unterlagen. Den undankbaren 4. Platz konnte sich die Mannschaft „Bündnis 02 Wernigerode“ sichern. Die Gastgebende Mannschaft „Jusos/SPD“ haben sich laut Organisator Müller zurückgehalten und waren mit Platz 5 zufrieden. Den letzten Platz belegte das Team „Harzer Piraten“.
Landtagsabgeordneter Ronald Brachmann, Schirmherr des Turniers, war von der Sportlichkeit beeindruckt und bedankte sich bei den Spielern für deren Fairness. „Als Vorsitzender des Ausschuss für Inneres und Sport werde ich oft mit der hohen Gewaltbereitschaft bei Sportveranstaltungen konfrontiert. Solch ein Traditionsturnier wie der Harzpokal zeigt mir, das Gewalt und Sport nichts miteinander gemein haben!“ appelliert Brachmann an die Teilnehmer des Turniers.










